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Sport für Kleinkinder, Kinder & Jugendliche


Die Weichen zum Sport werden in der Kindheit und Jugend gestellt.

Schon
kleine Kinder wollen mehr als nur robben, krabbeln, stehen und gehen. Beim Sport in der Halle und im Wasser lernt Ihr Kind wichtige Grundelemente der Bewegung:

KRAFT: Wenn Kinder hüpfen und springen, trainieren sie besonders die Muskeln der Beine und Füße. Das kommt ihnen beim Laufen und Klettern zugute.

KOORDINATION: Auf und ab, vor und zurück oder im Kreis hüpfen. Dabei bekommen Kinder ein Gefühl für Rhythmus und lernen, Bewegungen zu koordinieren.

BALANCE: Beim Hüpfen auf einem elastischen Untergrund zum Beispiel einer Matratze, spüren Kinder, wie sie sich immer neu ins Gleichgewicht bringen müssen.

RUHE: Anspannung und Entspannung ergänzen einander. Wenn ein Kind viel hüpft und springt, entwickelt es automatisch ein Bedürfnis nach Ruhe.

Kinder & Jugendliche sitzen heute durchschnittlich viele Stunden am Tag vor dem Fernseher oder am Computer. Sie bewegen sich viel weniger als Gleichaltrige vor wenigen Jahren. Das bleibt nicht folgenlos.

Kinder Jugendliche LERNEN BESSER mit und durch viel Bewegung: Kinder lernen ausdauernder, intensiver und begeisterter, wenn sie den Körper mit allen Sinnen einsetzen. Und das Gelernte bleibt auch besser im Gedächtnis haften. Wenn Kinder sich viel bewegen, tun sie nicht nur der Gesundheit und dem Körper Gutes, sondern auch ihren Lernleistungen.

Kinder & Jugendliche AKTIVIEREN durch Bewegung DAS GEHIRN besser: Wenn Kinder sich bewegen, werden die motorischen Zentren des Gehirns aktiviert. Diese Zentren spielen eine wesentliche Rolle, wie beispielsweise Informationen verarbeitet und gespeichert werden. Kinder und natürlich auch Erwachsene behalten Wörter, Zahlen, Daten und Fakten/Inhalte leichter, wenn sie beim Lernen Gesten einsetzen, sich rhythmisch bewegen oder die Inhalte laut wiederholen.

Kinder & Jugendliche SCHULEN durch Bewegung die AUFMERKSAMKEIT: Aufmerksamkeit entsteht, wenn die Nervenzellen im Gehirn ausreichend aktiv sind. Dazu braucht das Gehirn einerseits Sinnesreize und andrerseits einen aktiven Stoffwechsel. Hierzu wiederum muss es ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Beides wird durch Bewegung gefördert. Wie wach ein Mensch ist, hängt wesentlich davon ab, welche Sinnesreize das Gehirn über das Gleichgewichtssystem erhält. Dies informiert darüber, welche Lage der Körper gerade einnimmt. Es ist deshalb besonders abhängig von Bewegung.